Gozo - die kleine Schwester Maltas

Ein Reisebericht vom Liontravel-Kunden Raphael Parusel

 

Auf der Suche nach dem perfekten Ziel

Zu Beginn meiner Reise wollte ich mir zunächst verschiedene Optionen freihalten. Ein reiner Strand oder Wanderurlaub beziehungsweise Städte- oder Kulturtrip kam nicht in Frage, sodass ich mich nach kurzer Recherche für Malta entschied. Es schien als könnte ich alles vereinen und genau so war es auch.

 

Foto: Landwirtschaft auf Gozo 

 

 

Gozo, sozusagen die kleine Schwester Maltas, vereinigt alle Wünsche eines Reisenden. Nordwestlich der Hauptinsel Maltas liegt diese kleine Insel. Fernab der teils touristisch geprägten Buchten Maltas, wo verhältnismäßig viele Hotels und Ressorts ansässig sind, genießt man auf Gozo Ruhe und eine wunderbare oftmals unberührte Natur. Nach der Landung auf dem Flughafen in Luqa ging es kostengünstig mit dem Linienbus zum Fährhafen, um nach Gozo zu gelangen. Vorüber an dem kleinen Eiland Comino ging es zum Zielhafen nach Mgarr. Über dem Hafen gelegen, befindet sich das Grand Hotel Gozo, welches sich aufgrund seiner hervorragenden Lage als perfekten Startpunkt für verschiedene Tagesausflüge erwies. Eine gute Infrastruktur ermöglicht auf dieser Insel kurze Wege zu den jeweiligen Attraktionen.

 

Geschichträchtige Orte

Die Inseln Maltas können auf eine lange Gesichte zurückblicken und ist daher in seiner Kultur durch unterschiedlichste Einflüsse geprägt. Archäologische Funde lassen auf eine Besiedelung seit 6000 Jahre rückschließen und viele Völker, angefangen bei den Phönizier über die Griechen und Römer, Kreuzfahrer bis hin zur Kolonialzeit der Briten hinterließen ihre Spuren.

Foto: Azure Window auf Gozo

In der Hauptstadt Gozos, Rabat oder auch Victoria genannt, kann man sich auf eine Zeitreise begeben. Die Stadt und die Zitadelle waren einst Zufluchtsort für alle Inselbewohner und schütze vor Angriffen jeglicher Art über Jahrhunderte hinweg. Häufig mussten die Bewohner vor plündernden Piraten in die Stadt flüchten, aber auch während des zweiten Weltkrieges konnten man sich hier vor Bombenangriffen schützen.

 

Die Insel hat jedoch nicht nur Kultur zu bieten, sondern auch wundervolle Routen zum Wandern. Entlang den felsigen Klippen bieten kleine Tagesausflüge die Möglichkeit die Landschaft zu erkunden. Landschaftlich hat Gozo einiges zu bieten. Flora und Fauna sind wundervoll ausgeprägt und hier können noch Mensch und Tier noch frei entfalten. Gozo ist ebenso das landwirtschaftliche Zentrum der Republik Malta und versorgt die Menschen mit frischem Obst und Gemüse, leckerem Käse und wohlschmeckenden Weinen. Dieses verhindert auch eine die touristische Nutzung der Insel und erhält so den Charm der Insel. Ruhe und Frieden findet man auf der Insel. Ich würde sagen hier gehen die Uhren anders.  

 

Kleine Dörfchen und verträumte Häfen...

...durchziehen die Insel und man wird immer wieder von den Einwohnern freundlich gegrüßt. Bei einem rundum Blick fällt jedoch eines besonders ins Auge. Inmitten der kleinen Dörfern stehen riesige Kirche, fast kathedralen-ähnliche Bauten. Das Dorf Xewkija ist mit ca. 4000 Einwohnern zwar die zweigrößte Gemeinde Gozos, aber dennoch verhältnismäßig klein. Nichts desto trotz steht hier die Kirche mit der drittgrößten freitragenden Kuppel Europas.

Foto: Kirche in Mgarr

 

Kleine Badebuchten mit türkisblauem Wasser laden jederzeit zum Baden ein. Gozo besitzt zwar nur zwei kleine Sandstrände, allerdings sind diese traumhaft gelegen und der perfekte Ort zur Erholung. Ein echter Geheimtipp ist die San Blas Bay. Dieser ist zwar nur fußläufig vom nächstgelegenen Ort Nadur zu erreichen, aber eine Oase der Ruhe. Nur wenige Touristen verirren sich hierher und die San Blas Bay wird lediglich von ein paar Einheimischen aufgesucht. Mehr als 30 Personen waren hier nicht zu zählen.

 

Zu guter letzt möchte ich noch die kleine Insel Comino erwähnen. Diese Insel wird nur von vier Bewohnern dauerhaft bewohnt und ist vom Tagestourismus geprägt. Die blaue Lagune zieht täglich zahlreiche Besucher an, sodass dieser Traumstrand bereits früh morgens gut gefüllt ist. Wunderschöne Wanderungen, kleine Bootstouren zu den Grotten, aber auch actionreicher Wassersport wird hier geboten. Filmfans kennen Comino und Gozo bereits aus dem Film „Monte Cristo“.       

 

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Foto: Comino

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