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Rom - Die "Ewige Stadt"

Rom ist die "Ewige Stadt", ein gewaltiges Museum, das den Besuchern Einblick in eine fast 3.000-jährige Geschichte bietet. Doch Rom ist mehr als nur die Summe aus Kultur und Geschichte. Die Metropole am Tiber ist Hauptsitz vieler Unternehmen, ein wichtiger Medienstandort und eine der angesagtesten Städte Europas. Wer herausfinden möchte, was den Charme dieser Stadt ausmacht, sollte sich Rom nicht entgehen lassen.


 

 

Sightseeing

Die Fontana di Trevi
Roms beliebtester Springbrunnen sprudelt auf einem kleinen Platz, verborgen von sechsstöckigen Palazzi - die Fontana di Trevi. Das Denkmal, das zwischen 1732 und 1751 von Nicola Salvi angelegt wurde, stellt den Meeresgott Nepthun auf einem Wagen dar, der von zwei Meerespferden und Tritonen gezogen wird. Nach der Sage kehrt man nach Rom zurück, wenn man eine Münze in den Brunnen wirft.

Kunst in der Galleria Borghese
Das barocke Schloss des Kardinals Scipione Borghese lädt die Besucher zu einem ganz besonderen Kunstvergnügen ein. Die berühmte Sammlung von Borghese, der zu den größten Kunstmäzenen der Welt zählte, umfasst die Arbeiten bedeutender Künstler. Hier findet der interessierte Besucher Berninis Skulpturen "Daphne und Apoll", "David", der "Raub der Prosepina" sowie Napoleons Schwägerin "Paolina Borghese" von Antonio Canova. Ebenfalls ausgestellt werden Werken von Tizian, Veronese, Raffael, Rubens, Cranach und Caravaggio.

Die Geheimnisse des Vatikans
Auf dem Kapitol befinden sich die ersten öffentlichen Museen, die 1471 von Papst Sixtus IV. eingerichtet wurden. Die Sammlung antiker Kunst erstreckt sich über den Palazzo Nuovo und den Palazzo dei Conservatori bis zum Braccio Nuovo und der Pinakothek. Auf dem Dachgarten befindet sich eine zauberhafte Cafeteria, wo sich der Kunstinteressierte nach dem Museumsbesuch mit allerlei Köstlichkeiten verwöhnen lassen und einen einmaligen Blick über Rom genießen kann.

Auf dem Kapitol befindet sich außerdem das Vatikanische Geheimarchiv. Hier liegen antike Bücher und Dokumente, die von der Kirche über Jahrhunderte gesammelt und versteckt wurden. Für die Gelehrten war das Vatikanische Geheimarchiv stets eine unerschöpfliche Quelle an Informationen. Während des gesamten Pontifikats unter Benedikt XV. (1914-1922) war es zugänglich. Obwohl viele Forscher in unserer Zeit wieder um Zugang zum Archiv baten, blieb die geheimnisvolle Bibliothek der Öffentlichkeit vorenthalten. Aus diesem Grund glauben viele, dass dort Bücher verborgen liegen, die von der Kirche aufgrund ihres brisanten Inhalts versteckt werden.

Seit kurzem stehen der Öffentlichkeit ausgewählte Dokumente zur Verfügung, die unter anderem über das Internet abgerufen werden können.

Unter der Erde
Roms Katakomben zählen zu den Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Etwas gruselig und doch höchst interessant werden den Besuchern Kultur und Lebensgewohnheiten der Römer näher gebracht.

Der antike Totenritus, Menschen zu beerdigen, wurde alsbald von den Christen aufgenommen. Da nach dem Zwölf-Tafel-Gesetz die Toten nicht innerhalb der Stadtmauern bestattet werden durften, bauten die Römer die Grabstätten in den Tuffsteinhügel am Stadtrand. Der Talkessel, in dem der Friedhof des heiligen Sebastian liegt, wurde früher "Catacumba" genannt. Diese Bezeichnung setzte sich später für alle unterirdischen Totenstädte durch, die wir heute als Katakomben kennen.

 

Kultur

Kulturhauptstadt Rom
Den Besuch einer italienischen Oper sollte der Reisende sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die Teatro dell’ Opera ist der ideale Ort dafür. Dass die Oper kein festes Ensemble besitzt, sondern mit wechselnder Belegschaft arbeitet, ist kein Nachteil. Denn durch diesen ständigen Wechsel bietet sie eine große Auswahl an unterschiedlichen Künstlern und Stilrichtungen. Das Gebäude, das im prunkvollen Stil des 19. Jahrhunderts gestaltet wurde, fasziniert jeden Besucher und verschafft Ihnen einen zauberhaften Abend, an den Sie sich noch lange erinnern werden.

Zwischen Picasso, Sachertorte und Radio
Roms Nachtleben zählt sicherlich zu den interessantesten und abwechslungsreichsten in Europa. Ein beliebter Treffpunkt für Künstler und solche, die es noch werden wollen, ist zum Beispiel das Picasso Café in der Via di Monte Testaccio. Hier finden regelmäßig Dichterlesungen und Musikdarbietungen statt.

Einen genussvollen Filmabend bietet stattdessen das Kino Nuovo Sacher des Regisseurs Nanni Moretti. Der Name des Kinos kommt von der Sachertorte, die es im Foyer zu kaufen gibt. Das Kunstkino bietet seinem Publikum nicht nur italienische Autorenfilme und ausländische Produktionen, sondern darüber hinaus eine Bar, einen Buchladen und eine Freiluftarena.

Wer jetzt noch nicht müde ist, stattet am besten dem Radio Londra in der Largo Ascianghi einen Besuch ab. Die schrille Bar ist einer der angesagtesten Szenetreffpunkte in der Stadt und wurde nach dem Widerstandssender der Alliierten benannt. Das Ambiente ist dem eines Luftschutzkellers nachempfunden: es liegen zahlreiche Sandsäcke herum und die Angestellten tragen Schutzhelme.

 

Eat & Drink

Rom für Genießer
Dass Rom nicht nur für Lebensfreude, sondern auch für Genuss steht, ist sicher vielen bekannt. Aber wer hätte gedacht, dass es sich hierbei auch um hervorragende mediterrane, vegetarische Kost handelt? Einen Beweis hierfür bietet das Margutta RistorArte in der Via Margutta. Hier werden die köstlichsten Nudeln nur mit Kräutern und Gemüse zubereitet. Bekannt wurde das Lokal vor allem durch Fellini, der sich früher gern am Salat- und Gemüsebuffet bediente. Außerdem finden hier regelmäßig kleine Ausstellungen statt, die das Ambiente angenehm bereichern.

Kleine Häppchen, großer Geschmack
Delikatessen findet der Reisende im Volpetti in der Via della Scrofa. Wer mittags gerne eine Kleinigkeit speisen möchte, ist hier genau richtig. An der Theke gibt es eine reiche Auswahl an Spuntino. Außerdem kann man hier feinstes Olivenöl, Parmaschinken und viele italienischen Käsesorten kaufen.

Spezialitäten aus dem alten Rom
Traditionell jüdisch-römische Küche bietet das Restaurant Giggetto in der Via del Porico d’Ottavia. Das Restaurant existiert bereits seit 1923. Seitdem ist es für seinen Frascati-Wein und für die schmackhaften Gerichte bekannt. Die jüdisch-römische Küche zeichnet sich durch eine spartanische und zugleich geschmackvolle Zubereitung aus. Eine der Spezialitäten sind die Carciofi alla Giudía, gefächerte und in der Pfanne frittierte Artischocken.

Appetitanreger bei Alfredo’s
Die Geschichte von Alfredo ist eine Erfolgsgeschichte vom ersten Moment an: 1914 war Alfredos Frau schwanger und wollte nichts essen. Um ihren Appetit anzuregen, ging Alfredo in die Küche, mischte Eiernudeln mit dem feinsten Parmigiano-Käse und Butter und kreierte eine Mahlzeit, der seine Frau nicht mehr widerstehen konnte. So wurden die original Fettucine erfunden, die heute noch eine Spezialität des Hauses sind. Ob Bucatini, Fettucine oder Rigatoni - die Pasta-Spezialitäten von Alfredo sind einen Besuch wert. Das Lokal befindet sich an der Piazza Augusto Imperatore.

 

Shopping

Sehen und gesehen werden in Rom
Nach Mailand ist Rom Italiens Modestadt Nummer zwei. Die großen Namen der Haute Couture sind hier vertreten. Zwischen der Via del Corso, der Spanischen Treppe und der Via Tritone befindet sich Roms wichtigstes Modeviertel. Zahlreiche Boutiquen von Armani bis Zegna haben sich hier angesiedelt und bieten dem Besucher eine breite Vielfalt an Trends aus aller Welt. Wer junge und ausgefallene Mode sucht, wird in der Via del Corso fündig. Hier gibt es für relativ wenig Geld alles - von der stilvollen Lederjacke über Jeans bis hin zur Federboa.

Vorsicht: Die Bekleidungsgrößen für Frauen fallen in Italien sechs Nummern größer aus. Demzufolge entspricht Größe 38 der italienischen Größe 44.

Viele schöne Schuhe
Bei Leoni Stefano in der Via del Vantaggio finden Schuhliebhaber endlich Mode, die wunderschön und zugleich herrlich bequem ist. Viele der Schuhmodelle für Damen und Herren sind handgemacht. Überzeugen Sie sich am besten selbst von der Qualität.

Sichern Sie sich Ihre Prozente
Enoteca Al Parlamento in der Via di Prefetti ist ein wahres Schlaraffenland für Weinkenner und Genießer. Zudem gibt es eine reiche Auswahl an Hochprozentigem: ausgezeichnete Liköre oder edle Grappasorten in originellen Flaschen - die idealen Mitbringsel aus Italien.

 

Specials

Die Geburt der Paparazzi
Eigentlich bedeutet Papagallo so viel wie "aufdringlicher Verehrer". Doch Fellini machte daraus Paparazzo und gab den Namen einem Fotografen in "Dolce Vita". Der Film erzählt von dem Journalisten Marcello und seinem Fotografen Paparazzo, die bei ihrer Jagd nach Sensationen ständig Prügel beziehen. So wurde Paparazzo zum Schimpfwort für die Promi-Jäger, wie wir sie heute aus manchen Illustrierten kennen.

 

Quiz

Wie gut kennen Sie Rom?

Frage 1
Woher stammt der Name Paparazzi?
a.) Von einem Fellini-Film
b.) Von einem Papagei
c.) Von einem Geistlichen namens Razzi
d.) Von einem berühmten Fotografen

Frage 2
Wo isst man die beste Fettucine in Rom?
a.) Bei Alfredo’s
b.) Bei Alberto’s
c.) Im Giggetto
d.) Im Volpetti

Frage 3
Wo bekommen Sie in Rom schöne und zugleich bequeme Schuhe?
a.) Bei Fellini
b.) Bei Leoni Stefano
c.) Bei Alfredo’s
d.) Bei Scipione Borghese

Frage 4
In welchem Brunnen badete Anita Ekberg?
a.) Fontana Alfredo
b.) Fontana Paparazzo
c.) Fontana Spumante
d.) Fontana di Trevi

Frage 5
Wo finden Sie die Skulptur des "David"?
a.) Im Geheimarchiv des Vatikans
b.) In der Sixtinischen Kapelle
c.) In der Galleria Borghese
d.) Im Nuovo Sacher
 

 

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