Seoul – viel mehr als nur Gangnam-Style und Kimchi

 

 

 

Es gibt wohl keine andere Stadt, die sich in den letzten Jahrzehnten so radikal neu erfunden hat wie Seoul. Der Koreakrieg in den fünfziger Jahren hat die südkoreanische Hauptstadt komplett zerstört. Jahrzehentelang unbeliebt als Mega-Moloch, der immer mehr Menschen aufnehmen musste – rund 25 Millionen (!) leben nun im zweitgrößten Ballungsraum der Welt – hat eine kluge Stadtplanung Seoul zu einer lebens- und sehenswerten Destination gemacht. Auffallend: Zwar wurde die Hauptstadt vor über 600 Jahren gegründet, kaum ein Gebäude ist aber älter als 30-40 Jahre. Aber gerade diese historischen Bauten versprühen viel Charme und bringen die vielseitige Kultur des Landes bestens zum Ausdruck. Einige Paläste erzählen von vergangenen Königreichen, hier und da steht ein alter Tempel zwischen Hochhausschluchten. Noch vor fünf Jahrzehnten war Seoul äußerst arm, heutzutage ist sie eine der lebendigsten Megacitys Asiens. Faszinierend sind die Vielfalt der Restaurants und das pulsierenden Nachtleben – noch bunter und lauter als in New York. Die Stadtplaner haben Seoul in eine freundlichere, vor allem grüne Metropole verwandelt.

Ein Beispiel: Der Fluss Cheonggyecheon wurde in den Sechzigern für den Bau einer Autobahn zubetoniert – in 2005 wieder aufgedeckt, ist er ein attraktiver Grünsteifen zum Picknicken oder Radfahren.

 

Seitdem der Popstar Psy in seinem Hit „Gangnam-Style“ das Luxusleben der reichen Seouliter besungen hat, genießt dieser exklusivste und trendigste Stadtteil weltweit Kultstatus. Immer wieder stößt man auf kulturellen Reichtum, zudem eindeutig die gastronomische Vielfalt zählt. Die „heilige Zweifaltigkeit“ koreanischer Kulinarik besteht aus Kimchi und Korean BBQ, also eingelegtem Chinakohl und Gegrilltem. Es lohnt sich absolut diese oft noch bei uns vernachlässigte Stadt zu besuchen, z.B. bei einem Stopover, um eure Reise nicht nur zu einem kulinarischen Erlebnis zu machen. Liontravel ist bei der Reiseplanung gerne behilflich.

 

Der Reiselöwe empfiehlt:


Buddhistischer Tempel Bongeunsa von 794 – im üppigen Grün zwischen Hochhäusern von Gangnam. Besucht eine Messe am Sonntagvormittag und erlebt die feierliche Atmosphäre. Info: de.wikipedia.org/wiki/Bongeunsa

Weitere Sehnswürdigkeiten, die man gesehen haben muss: Gyeongbokung-Palast (Jongno-gu), Changdeokgung-Palast (ebenfalls in Jongno-gu), Seonjeongneung-Park und Park der Olympischen Spiele 1988, außerdem eine Bootsfahrt auf dem Han-Fluss - am besten abends, wenn die Lichter angehen.

Samwon Garden, größter Gourmettempel Koreas und Oase im Großstadtdschungel. Nur feinstes Rindfleisch wird serviert. 623-5 Sinsa-dong, Gangnam-gu, Info: www.samwongarden.com/e_default.asp

Woo Sung Galbi – hier spürt ihr die volle Kraft und Faszination des Korean BBQ. Shindang3-dong 372-40, Jung-gu, bei Yaksu Station, Ausgang 5, Info: theselfishyears.com/tag/woosung-galbi/

Maple Tree House, ein schickes, für Anfänger sehr gut geeignetes Lokal. Hier fühlen sich Expats sehr wohl und genießen bestes Fusion-BBQ. Hamilton Hotel 2F, 116-1 Itaewon-dong, Info: www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g294197-d2173821-Reviews-Maple_Tree_House_Itaewon-Seoul.html

N Seoul Tower: Den besten Überblick auf die Megacity gibt es vom Fernsehturm auf einem Berg, den ihr per Seilbahn erreicht. Info: www.nseoultower.co.kr/

Grenzerfahrungen: Eine Tour an die Grenze zu Nordkorea ist äußerst bedrückend, gehört zu einer Reise nach Korea und Seoul einfach dazu. Empfehlenswerte Anbieter sind bei Liontravel zu erfragen.

 

 

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