Wien - Das Kultur-Mekka an der Donau

Wien - die Stadt der Musik und der Kaffeehäuser. Wer an die Hauptstadt Österreichs denkt, assoziiert sie schnell mit Mozart, Opernball und Sacher-Torte. Dabei übersieht man leicht die moderne Seite der Metropole. Über die Jahre etablierte sich eine großzügig subventionierte Alternativkultur: Neue Theater, moderne Kunst, eine lebhafte Musik-Szene und vieles mehr. Einen entscheidenden Impuls erhielt Wien im Jahr 1989, als der Eiserne Vorhang fiel. Die Stadt wurde dadurch wieder zum Zentrum kultureller, politischer und wirtschaftlicher Aktivitäten zwischen Ost und West.

Mehr Lebensqualität in Wien
Es gibt viele Gründe dafür, warum die Stadt solch eine Anziehungskraft auf ihre Besucher ausübt. Vielleicht liegt es an dem besonderen Lebensgefühl, dessen sich die Wiener gern rühmen. Vielleicht aber auch an der mustergültigen Lebensqualität der Stadt. Wien erweist sich als erstaunlich staub- und smogfrei. Kein Wunder, schließlich machen die zahlreichen innerstädtischen Parks fast 50 Prozent des 415 km2 großen Stadtgebiets aus. Besonders schön ist zudem die "Neue Donau", ein einzigartiges Erholungsparadies mit kilometerlangen Stränden.

 

 

Sightseeing

Die Stadt der Zahlen
Wenn Sie einen Wiener nach dem Namen eines bestimmten Stadtteils fragen, werden Sie vermutlich nur Kopfschütteln ernten. Das liegt daran, dass die Bewohner hier in Zahlen denken. Jeder Bezirk hat eine eigene Nummer - von 1 bis 23. Das historische Zentrum Wiens bekam die Nummer 1 und ist damit auch die beste Adresse der Stadt. Die nobelsten Geschäfte, die teuersten Hotels, die Staatsoper und zahlreiche historische Denkmäler geben dem Viertel seine Prägung. Im Gassengewirr finden sich Designerläden von Chanel bis Prada, Antiquitätenläden, Juweliere und natürlich auch Wiens älteste und gemütlichste Kaffeehäuser, wie die Cafés Bräunerhof, Demel und Central.

Der andere Blick auf die Stadt
Ein besonderes historisches Bauwerk ist der Stephansdom - Wahrzeichen Wiens und gleichzeitig Österreichs bedeutendste gotische Kathedrale. Seit über 800 Jahren trotzt der Stephansdom allen Widrigkeiten wie Feuersbrünsten, Belagerungen und Kriegen. Besucher, die den 343 Stufen langen Aufstieg zur Türmerstube wagen, werden oben mit einem faszinierenden Ausblick über die Dächer Wiens belohnt.
Einen bequemeren Überblick erhalten Reisende auf dem Donauturm. Per Expresslift geht es zur Aussichtsterrasse in 150 Metern Höhe. Neben dem schönen Ausblick haben Besucher hier die Möglichkeit, gemütlich zu essen und zu trinken - bei Tag und bei Nacht.

Hai-Lights in der Weltstadt
Obwohl Wien nicht mal annähernd am Meer liegt, müssen die Besucher auf die Vielfalt des Meeres nicht verzichten. Das Haus des Meeres ist ein großzügig angelegtes Vivarium, das auf über 2.500 m2 mehr als 3.500 Tiere zeigt. In der Terrarienabteilung können Besucher Krokodile, Gift- und Riesenschlangen sowie Echsen bewundern. Der Mittelpunkt der tropischen Seewasserabteilung sind die großen Aquarien. Haie, Seeschildkröten und farbenprächtige Fische tummeln sich in den Becken. 

Kultur

Hundertwasser, Marilyn Monroe und Cecil Beaton
Das Kunsthaus Wien ist ein ganz besonderer Ort für Kunstliebhaber. In den ehemaligen Thonet-Häusern entstand ein kulturelles Wahrzeichen - ein Forum für bedeutende internationale Ausstellungen und eine Heimat für das Werk Friedensreich Hundertwassers.

Dance into the night
Wer die Nacht mal wieder richtig durchtanzen möchte, sollte sich die "Passage" nicht entgehen lassen. Die Babenberger Passage, eine Fußgängerunterführung wird jede Nacht zum angesagtesten Ort der Stadt. Das ganze Jahr wird hier bis frühmorgens getanzt und gefeiert. 

Eat & Drink

Aber bitte mit Sahne
Wer in Wien einen einfachen "Kaffee" bestellt, gibt sich schnell als Tourist zu erkennen. Schließlich spricht der Wiener, wenn er einen Kaffee möchte, stets von einem Kapuziner, einem Einspänner, einer Melange, einem kleinen oder großen Braunen oder Schwarzen. Außerdem bestellt man ihn nicht mit Sahne, sondern mit Schlagobers.

Wien ohne die klassische Kaffeehaus-Kultur? Undenkbar! Ein Aufenthalt ohne einen Abstecher in eines der zauberhaften Kaffeehäuser ist kein vollkommener Wienbesuch. Reisende, die sich eine Verwöhnpause gönnen möchten, genießen den Café Melange oder eine andere Kaffeespezialität im Kaffeehaus Sperl oder Demel. Den typisch österreichischen Marillenkuchen oder einen Strudel gibt es auch dazu. Die weltberühmte Sacher-Torte sollte man allerdings im namengebenden Hotel Sacher (Philharmonikerstraße 4) genießen.

Muscheln und Geschichte
Da soll doch einer sagen, dass Geschichte nicht schmackhaft ist! Den Gegenbeweis liefert das Naturhistorische Museum Wien. Regelmäßig jeden Mittwoch von September bis April findet hier das Muschel-Dinner statt. Ein kulinarisches Verwöhnprogramm für Freunde der Meeresfrüchte. Die Muschelrezepte stammen von berühmten Chefköchen wie dem Koch des Jahres 2004, Gerhard Fuchs. Nach dem Essen lädt der Hausherr des Naturhistorischen Museums, Univ.-Prof. Dr. Bernd Lötsch, zu einer Dachführung. Den Gästen wird dabei ein sensationeller Blick auf das nächtliche Wien geboten.
Wer keine Meeresfrüchte mag, dem sei das Spargel-Dinner empfohlen, das während der Saison (April - Juni) ebenfalls im Naturhistorischen Museum stattfindet.

Spiel’s noch einmal, Sam!
Wo? Im Casablanca Inn! Ein kleines und feines Blues-Lokal mit Livemusik. Jeden Abend ab 21 Uhr geben verschiedene Musiker ihr Bestes. Die Stimmung ist meist sehr ausgelassen und das Lokal ziemlich gut besucht. Das Casablanca Inn ist deshalb ein guter Platz, um nette Leute kennen zu lernen.

Ein Eldorado für Jazzliebhaber
Am 25. Mai 2004 eröffnete der berühmte Jazzpianist Joe Zawinul den Club Birdland Vienna am Stadtpark. Der Club für 200 Gäste bietet den Besuchern Jazz und Pop vom Feinsten.
Joe Zawinul, der 1959, im Alter von 27 Jahren, nach New York ging, betrat dort zum ersten Mal das erste und legendäre Birdland. In diesem Club traten die Größen des Jazz auf: Duke Ellington, Miles Davis, Ella Fitzgerald und viele andere. Inspiriert vom Birdland widmete Zawinul dem Club nicht nur den gleichnamigen Song, sondern gründete gleich einen eigenen Ableger.  Shopping

Zwischen Nostalgie und Gegenwart
Shopping in Wien? Nichts leichter als das! Zwischen Stephansdom und Oper zieht sich die Kärntner Straße, eine breit angelegte Fußgängerzone. Viele alteingesessene Geschäfte reihen sich hier Tür an Tür: Rosenthal Geschirr, Sir Anthony Herrenmode, Backhausen u.v.m. Wer sich für moderne Geschäfte und Boutiquen interessiert, wird genauso fündig. Immer mehr Filialen internationaler Ketten öffnen ihre Pforten und bieten dadurch für Jung und Alt eine große Shopping-Auswahl. Oder schlendern Sie durch die Mariahilfer Straße zwischen Altstadt und Westbahnhof. Ob Schmuck, Mode oder Accessoires - Modebewusste finden hier ganz bestimmt ihr Glück.  

Specials

Auf dem Rücken der Pferde
Die Spanische Hofreitschule - ein ganz besonderer Höhepunkt für Wien-Besucher. Regelmäßig finden hier prächtige Veranstaltungen statt, die in Prunk und Glanz eher an einen Opernbesuch erinnern.
Mittlerweile blickt die Spanische Hofreitschule auf eine 425 Jahre lange Tradition zurück und ist somit das einzige Institut der Welt, in dem die klassische Reitkunst in der Renaissancetradition der Hohen Schule bis heute bewahrt und gepflegt wird. Die Spanische Hofreitschule hat ihren Namen wegen der iberischen Pferderasse, die sich für die klassische Reitkunst als besonders geeignet erwies und schon zur Römerzeit geschätzt wurde.

Silvester in Wien
Der Wiener Silvesterpfad zählt zu den größten und erfolgreichsten Silvesterveranstaltungen Europas. Tausende begeisterte Besucher aus dem In- und Ausland kommen jedes Jahr hierher. Am Silvesterabend werden die wichtigsten Straßen in der Wiener Innenstadt von Verkaufsständen, Jahrmarktbuden, Musikbühnen und Tanzzelten belebt. Beginn für den Silvesterpfad ist der Wiener Rathausplatz. Allgemeiner Treffpunkt zum Jahreswechsel ist um 24 Uhr der Stephansplatz. Die Pummerin, die Riesenglocke des Doms, läutet dann zum großen Feuerwerk und begrüßt damit das neue Jahr. 

 

Quiz

Wie gut kennen Sie Wien?

Frage 1
Wie heißt die berühmte Shopping-Meile in Wien?
a.) Silvesterpfad
b.) Buddenbrock-Passage
c.) Kärntner Straße
d.) Mozartgasse

Frage 2
Die Spanische Hofreitschule hat ihren Namen von
a.) den gut aussehenden Spaniern, die hier arbeiten
b.) einem exzellenten spanischen Restaurant
c.) einem spanischen König
d.) der spanischen Pferderasse

Frage 3
Das "Haus-des-Meeres" ist ein
a.) großes Aquarium
b.) ein angesagtes Fischrestaurant
c.) Souvenirladen
d.) Vivarium

Frage 4
Wie nennen die Wiener ihren Kaffee?
a.) Einen kleinen oder großen Braunen
b.) Einen Mokka Austria
c.) Einen Austria Spezial
d.) Einen heißen Wiener

Frage 5
Der Gründer des Jazzclubs Birdland Vienna heißt
a.) Miles Davis
b.) Joe Zawinul
c.) Duke Davis
d.) Joe Davids
 

 

 

 

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